Logbuch 20

Elternfeedback: Bilinguale Arbeit kommt an

Wie finden die Eltern das bilinguale Projekt am Diezelweg? Merken sie zu Hause etwas vom sprachlichen Input, den ihre Kinder in der Kita bekommen? Die Gingko-Foundation hat nachgefragt.

Mutter von Caroline (5 Jahre alt)

„Mein Eindruck ist super. In den ersten Monaten hat sie permanent davon gesprochen und total viel gelernt. Sie kam jeden Tag mit einem neuen Wort nach Hause. In letzter Zeit erzählt sie weniger davon. Anfangs war ich gegen das Projekt, ich war der Meinung, die Kinder sollten erstmal richtig Deutsch lernen. Aber das hat sich schnell geändert. Jetzt merke ich, wie gut es meiner Tochter damit geht. Und meinem Eindruck nach hat es auch keine schlechten Auswirkungen auf ihr Deutsch, eher im Gegenteil.“

Vater von Annu (kommt im August in die Schule)

„Ich finde das Projekt sehr wichtig und sehr richtig. Wenn man sie danach fragt, kennt meine Tochter von vielen Wörtern die englische Bedeutung. Und ich habe den Eindruck, dass sie mit dem Projekt sehr gut klar kommt. Ich spreche selbst beruflich viel Englisch und finde es hervorragend, wie die Sprache den Kindern vermittelt wird, dass es alltäglich und spielerisch geschieht. Und jetzt haben wir ja das Glück, dass Englisch ab dem 2. Halbjahr in der ersten Klasse unterrichtet wird. Ich bin hellauf begeistert und sehr zufrieden damit, wie es läuft“.

Mutter von Malte (4) und Nele

„Beide Kinder sind begeistert. Sie kommen zum Beispiel nach Hause und fragen nach englischen Worten oder sagen auch schon mal von sich aus Sachen wie ´butterfly heißt Schmetterling´. Ich finde es toll, dass die Sprache im alltäglichen Tagesablauf quasi wie nebenbei vermittelt wird, anders als in einem Kurs. Ich hab mich sehr gefreut, dass das im Kindergarten angeboten wird.“

Mutter von Tabea (kommt im August in die Schule)

„Wenn ich meine Tochter nach dem Englischen frage oder auch nach der Bedeutung einzelner Worte, dann merkt man, dass sie eine ganze Menge kann. Anfangs hat sie viel davon erzählt, in letzter Zeit eher weniger. Ich halte sehr viel davon, wenn frühe Fremdsprachenvermittlung so passiert wie in diesem Projekt, und ich mein Kind nicht nachmittags zu irgendeinem Kurs fahren muss, wo es dann zwei Stunden Englisch spricht. So ist sie halt im Kindergarten, und eine Kraft rennt da rum und spricht Englisch, das ist viel natürlicher. Und Mrs Ochs macht das offenbar hervorragend.“

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