Logbuch -3-
Gelungener Start b) Die erste Woche

Nach einigen Tagen hat sich Jean Ochs gut eingelebt.

Erste Erfolge

Die vierjährige Jana bittet Jean Ochs, mit ihr Memory zu spielen. Die Spielkärtchen zeigen Tiermotive. Jana ist hocherfreut, dass sie alle drei Partien gewinnt. Bei jedem aufgedeckten Tiermotiv sagt Jean Ochs den englischen Begriff. Beim zweiten Durchgang wiederholt Jana bereits einige englische Ausdrücke, („pigeon, lion, squirrel, zebra“) beim dritten noch einige mehr.

„Would you like to have breakfast now, Jana?“ fragt Mrs Ochs sie anschließend, und deutet dabei auf den Frühstückstisch. „Nein, ich hab schon gefrühstückt“, kommt die prompte Antwort. Die Kommunikation funktioniert in solchen Fällen bereits ohne Probleme, die spannende Frage ist nun, wann die ersten Kinder selbst englische Worte oder Floskeln aktiv gebrauchen.

Am Maltisch

Fünf Jungen malen mit Buntstiften Piratenschiffe. Alle Schiffe haben unzählige Kanonen. Jean Ochs sitzt mit am Tisch, zählt die Kanonen, („twentythree cannons, wow!“) und lässt sich die Elemente der Bilder erklären „What’s this?“ Justin: “Ein Segel“ „Ah, a sail“.

Englisch oder Deutsch?

Ursprünglich hatten die drei Erzieherinnen vorgehabt, Englisch mit Jean Ochs zu sprechen, um den Kindern ein Vorbild zu sein. In den ersten Tagen hat sich allerdings schnell gezeigt, dass dies oft zu mühsam war und dass die Kommunikation dann zu stockend in Schwung kam. Deshalb sprechen nun auch die Erzieherinnen Jean Ochs auf Deutsch an, diese antwortet aber stets auf Englisch. Außerdem verwenden die Erzieherinnen weiterhin englische Standardformulierungen wie „Good Morning“, „Thank You“ oder „Sorry“.

Jean Ochs spricht vor den Kindern konsequent ausschließlich Englisch. Wenn sie mit ihren Kolleginnen oder den Eltern etwas besprechen will, wozu die Englischkenntnisse des Gegenübers nicht ausreichen, dann zieht sie sich mit ihrem Gesprächspartner in einen anderen Raum zurück.

Eingewöhnungsphase

Die ersten Wochen sind für Jean Ochs, die Kolleginnen, Kinder und Eltern als Eingewöhnungsphase zum Kennenlernen gedacht. Im folgenden sind dann auch spezielle Projekte (beispielsweise eine feste Storytime mit dem Vorlesen englischer Kinderbücher) angedacht.

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